Glasschleifen

Geschichte des Glasschleifens

Glasschleifen Geschichte

Glasschleifen bei Schäfer Glas

Erste horizontale Schleifbänke wurden bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. zum bearbeiten von glasartigen Gegenständen verwendet. Bei Ausgrabungen wurden Gegenstände gefunden die zum Teil Spuren von eingeschliffenen Ringen enthielten. Wenn man ein Werkstück auf einer drehbankartigen Vorrichtung einspannt oder auf eine Drehscheibe aufklebt und mit Holz zentriert entstehen derartige Muster. Für die Bearbeitung nach dieser Methode waren immer zwei Personen notwendig. Einer bearbeitete das Werkstück mit dem Werkzeug und der andere drehte an einer Art Kurbel.

Aus Mesopotamien stammen die ersten derartigen Glasstücke die bei Ausgrabungen bisher entdeckt wurden. Man vermutet das sich diese Handwerkskunst von dort über den Mittelmeerraum ausbreitete. In späteren Jahrhunderten wurden dann ein Bronze- oder Kupferrädchen auf der Schleifbank mit einer Öl- und Quarzsandmixtur bedeckt. Diese harte Masse schneidet sich dann in Steine oder Glas ein und ermöglicht so das anbringen von Gravuren. Die vorgesehenen Gravuren werden zuerst grob als Entwurf vorgezeichnet. Dementsprechend wird dann das Werkstück an die rotierende Scheibe gehalten um die Gravuren anzubringen.

Als Schleif- und Polierpulver benutzte man noch Ende des 19. Jahrhunderts Zinkweiß. Auf der Drehbank ließ sich das Glas bearbeiten, wenn man die Bohrer etc. mit Terpentinöl oder mit verdünnter Schwefelsäure zuvor befeuchtete. Heute schleift man Glas auch mit Hilfe eines Sandstrahlgebläses. Mittels eines kräftigen Luftstroms wird feiner Sand gegen das Glas geblasen. Auf diese Weise ist es innerhalb kurzer Zeit möglich eine vollständig matte Oberfläche zu erreichen. Dabei besteht die Möglichkeit Sand mit unterschiedlicher Körnungen zu verwenden. Je kleiner dabei die Körnung ist um so feiner wird die mattierte Oberfläche. Mit Hilfe von Schablonen können auf diese Art und Weise sogar aufwendige Muster in die Glasobjekte eingearbeitet werden.

Glasschleifer

Glasschleifer stellen unter anderem Gravuren in Glas her, schleifen Verzierungen in Gläser oder schleifen ganze Flächen plan. Im Mittelalter war der Glasschleifer noch ein eigenständiger Beruf. In der heutigen Zeit beinhaltet der Beruf des Glasers teilweise die Tätigkeiten der Glasveredelung und Glasgestaltung  mit. Glasveredler und Glasgraveure dagegen gestalten als eigenständige Berufsgruppe Hohl- und Flachgläser zu transparenten Kunstwerken. Dabei ist handwerkliches Geschick, Sinn für Farben, Kenntnisse in der Glasstilkunde und Erfahrung im Umgang mit dem Werkstoff Glas Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit.

Begriffsdefinationen aus dem Bereich des Glasschleifens:

  • Geschnittene Kanten sind unbearbeitete und scharfe Glaskanten, die beim Zuschnitt des Glases entstehen.
  • Gesäumte Kanten: Die gesäumten Kanten sind Kanten die mittels eines Schleifsteins gebrochen werden (schräge Kante).
  • Geschliffene Kanten, auch feinjustierte Kanten sind durch Schleifen ganzflächig bearbeitete Kantenoberfläche.
  • Polierte Kanten sind durch Überpolieren verfeinert geschliffene und glänzende Kanten.
  • Zierschliffe sind ganz spezielle Verfeinerungen der Glasoberfläche

Auch hier in Kaufbeuren-Neugablonz gibt es noch einige Betriebe die sich auf das Schleifen von Glasprodukten spezialisiert haben. In erster Linie werden von diesen Betrieben Glasschmucksteine aller Art geschliffen die dann u.a. in Modeschmuck weiter verarbeitet werden.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik Mensch
Außerdem finden Sie mehr über die Geschichte der Glasschleifer bei wikipedia.

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Reflektoren aus Glas

Reflektoren in der Verkehrstechnik

Reflektoren begegnen uns in vielen Situationen unseres Alltags. Ein wichtiger Bereich dabei ist die Verkehrstechnik. Retroreflektoren sind eine Sicherheitseinrichtung die vor allem in der Dunkelheit einfallendes Licht zurück zur Strahlenquelle reflektieren.

Die besonderen optischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften des Werkstoffes Glas sind der Grund dafür das dieses Material in der anspruchsvollen Strassenverkehrstechnik vielfach Verwendung findet. Gerade wegen seiner Härte und Temperaturbeständigkeit wird Glas oft den Kunststoffen vorgezogen.

Voraussetzungen für gute Reflektionseigenschaften

Entscheidend für die Qualität und Reflektionseigenschaften ist die exakte Ausbildung der sog. Tripelflächen und die Winkelgenauigkeit dieser Tripel im Werkzeug. Dabei ist zu beachten das beim Bau eines Werkzeugs für unsere Produktion sorgfälltig und sehr genau die notwendigen technischen Details umgesetzt werden. Zur Optimierung der Reflexionsleistungen werden oft computergesteuerte Berechnungen verwendet.

Katzenaugen refleflektieren Licht

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Reflektoren auch des öftern als Katzenaugen bezeichnet. Dies nicht ohne Grund. Die Augen einer Katze oder auch anderen Nachtaktiver Tieren besitzen ebenfalls die Eigenschaft einfallendes Licht zu reflektieren. Katzenaugen aus Glas arbeiten mit rotationssymmetrischen Glaskörpern, die ganz ähnlich wie der Mittelteil eines Auges geformt sind und ebenso funktionieren. Die Rückseite („Netzhaut“) ist verspiegelt und liegt im Brennpunkt der vorderen gekrümmten Fläche, die eine Sammellinse bildet. Vorder- und Rückseite haben den gleichen Krümmungsmittelpunkt, so dass das Katzenauge genauso funktioniert, wenn das Licht in einem Winkel einfällt.

Sicherheit im Strassenverkehr

Wie bereits erwähnt erhöhen Retroreflektoren im Strassenverkehr die Sicherheit in der Nacht. Werden Retroreflektoren von den Scheinwerfern eines Autos angestrahlt so werfen diese das Licht besonders hell in seine Richtung zurück. Verwendet werden im Strassenverkehr in der Regel Rückstrahler, Reflektorfolien und – besonders in Großbritannien – in den Straßenbelag eingebaute Katzenaugen.

Retroreflektierende Materialien sollten bei Sicherheitsanwendungen immer mit diffus reflektierenden Oberflächen kombiniert werden, damit sie auch dann erkennbar sind, wenn sie mit Fremdlicht aus anderen Richtungen bestrahlt werden. Aus diesem Grund tragen Leitpfosten nicht nur Rückstrahler, sondern sind auch weiß gefärbt.

Bei Fahrbahnmarkierungen werden Glasperlen in das Markierungsmaterial eingebracht, wodurch eine Retroreflexion erreicht wird um die Sichtbarkeit bei Nacht zu erhöhen.

Die Firma Schäfer Glas stellt unterschiedliche Glasreflektoren her die in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwicklen wir unsere Produktionsprozesse ständig weiter.

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Von der Idee zum fertigen Produkt (Teil 3)

Fortsetzung zum Artikel “Von der Idee zum fertigen Produkt” Teil 2 ….

Im dritten Teil unseres Artikels “Von der Idee zum fertigen Produkt” geht es um die weitere Bearbeitung der gepressten Glasartikel.

Entfernen des überschüssigen Glases

Nachdem der Artikel komplett abgekühlt ist geht es nun darum, das überschüssige Glas am Rand des Artikels vom eigentlichen Produkt zu trennen. Dies ist auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Das Verfahren ist dabei in erster Linie abhängig von der Größe des Artikels. Entweder wird mittels eines speziellen Messers die Trennlinie angeritzt und das überschüssige Glas abgeschlagen oder man verwendet ein sog. Scherrad und trennt damit das Restglas ab. Manche Artikel werden auch “abgebohrt”, d.h. mit einem entprechenden Hohlbohrer, der größer als der Durchmesser des Glasproduktes ist, wird der Rand abgebohrt. Dieser Vorgang wiederum ist nur bei runden Artikeln bis zu einer gewissen Größe machbar. Weitere Informationen zum Fertigungsverfahren finden Sie hier.

Bearbeitung der “Nahtstelle”

Nun hat der Glasartikel an den Stellen, an denen der obere und untere Teil der Pressform zusammentrifft, eine scharfe und poröse Nahtstelle. Diese wiederrum muss nun u.a mittels schleifen und polieren je nach Vorgabe des Kunden wegpoliert oder sogar weitesgehend neutralisiert werden. Diese Nacharbeiten sind je nach Produkt und Anforderung teilweise sehr zeitintensiv und erfordern entsprechendes Know How und dementsprechend viel handwerkliches Geschick.

Qualitätskontrolle bei Schäfer Glas

Sobald diese Arbeitsschritte erledigt sind beginnt der Prozess der Qualitätskontrolle. Der Glasartikel wird dabei einer genauen Prüfung unterzogen. Sind die Vorgaben des Kunden hinsichtlich Größe, Maßtoleranzen, Beschaffenheit der Oberfläche etc. eingehalten worden. Ist das Glas sauber, schlieren- und blasenfrei? Stimmt die Farbe mit den Wünschen des Kunden überein. Passt der Artikel in die uns gestellte “Aufnahme” (z.B. bei Glaspressartikeln die in Badarmaturen eingebaut werden) etc. Sobald diese Kriterien geprüft wurden und der Artikel alle Hürden genommen hat kann die Kommisonierung bzw. das Verpacken für den Versand erfolgen. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer weiteren Glasweiterverarbeitung. Mehr dazu bald in Teil 4 unseres Thema`s “Von der Idee zum fertigen Produkt”

In unserem heutigen Blog haben wir die Bearbeitung des gepressten Glasartikels genauer dargestellt. Dabei haben wir die einzelnen Arbeitsschritte beschrieben die notwendig sind nachdem der Artikel die Glaspresse verlassen hat. So wird aus einem Rohstück z.B. ein Glaskegel oder eine Glaslinse.

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Von der Idee zum fertigen Produkt aus Glas (Teil 1)

Der erste Teil dieses Artikels beschäftigt sich mit der Umsetzungen einer Idee bis zur Produktion eines Prototypen – es entsteht ein neues Glasprodukt. Egal ob Glaslinse, Glaskugel oder ……..

Die Idee ist der Anfang für ein neues Glasprodukt

Am Anfang steht eine Idee die wir zusammen mit unseren Kunden bis zum fertigen Produkt realisieren. Der erste Schritt dabei ist eine Zeichnung mit allen nötigen Details wie z.B. genaue Maße, Toleranzvorgaben, Bezeichung, etc.. Der Verwendungs- bzw. Einsatzzweck sollte uns dabei ebenso bekannt sein wie die genauen Anforderungen die der Kunde an den Glaspressartikel stellt. Diese Anforderungen entscheiden dann auch über die Art des Rohglases das zur Verwendung kommt. Zur Auswahl steht i.d.R. Kalknatronglas oder Borosilikatglas.

Zeichnungen als Basis für die Entwicklung

Sobald uns die Zeichung vorliegt werden Details mit dem Kunden abgeklärt und sofern nötig entsprechende Änderungen vorgenommen. In erster Linie geht es um die Machbarkeit und die Art wie die Form aus technischen Gründen gebaut werden muss um ein ideales Ergebnis beim Glaspressen zu erzielen. Falls Änderungen notwendig sind, ist es in der Regel auch sinnvoll eine neue Zeichnung zu erstellen. Diese ist dann die Basis für den Werkzeugbau. Im Werkzeugbau wird eine 3D-Datei erstellt, d.h. eine plastische Zeichung die den kompletten Aufbau des Werkzeugs darstellt. Erst wenn diese Zeichnung unseren Vorstellungen und Anforderungen entspricht und die Wünsche des Kunden somit erfüllt sind, wird das Werkzeug gefertigt.

Das Werkzeug wird getestet und optimiert

Die nächste Phase ist eine ganz entscheidende. Das fertige Werkzeug wird dann für die Produktion vorbereitet. Zunächst wird das Werkzeug kontrolliert, ausgemessen und geprüft ob die vorgegebenen Kriterien eingehalten wurden. Ist das Werkzeug soweit in Ordnung erfolgt ein weiterer Schritt der entsprechend wichtig für gute Ergebnisse beim Druck ist. Das Werkzeug muss in die Presse eingebaut werden um zu klären und zu testen wie das optimale Ergebnis beim Druck erzielt werden kann. Sobald dieser Punkt feststeht muss die Form wieder ausgebaut werden. Es müssen nun die notwendigen Löcher in die Form gebohrt werden, damit die beim Druck entstehende Luft optimal entweichen kann. Dies ist auch wichtig in Hinsicht auf das Thema Nacharbeit.

In Teil 1 unseres Blog’s haben wir die einzelnen Schritte bis zu den ersten Prototypen beschrieben um z.B. eine Glaslinse oder ein Glasgriff für Badarmaturen herzustellen.

Fortsetzung folgt in unserem Blog im kommenden Monat…….

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Der Produktionsprozess von Rohglas

In unserem heutigen Blog beschreiben wir die Herstellung von Rohglas (Kalk-Natron-Glas). In der Regel werden dabei folgende Rohstoffe für das Gemenge verwendet:

Die Zutaten differieren je nach Art des Glases. Obige Aufzählung ist daher nur ein Anhaltspunkt der wichtigsten Bestandteile.

Sobald das Gemenge komplett ist, beginnt die Schmelze, die man in 3 Hauptphasen unterteilen kann:

  • Phase 1 ist die sog. Rauhschmelze. Darunter versteht man das Erschmelzen des Gemenges und seine Homogenisierung
  • Phase 2 ist die sog. Läuterung  (das Austreiben der Gase).
  • Phase 3 ist das Abkühlen des Materials für die weitere Formgebung

Bei Temperaturen von ca. 1400 Grad schmelzen die verschiedenen Bestandteile langsam zusammen. Durch Eindüsung von Luft oder auch Gasen kann die Schmelze dabei unterstützt werden. Unmittelbar nach der Schmelze erfolgt das sog. Läutern in dem verbliebene Gase wieder ausgetrieben werden.

Da die Schmelze sehr zäh ist und auch weiter hohe Temperaturen herrschen kann dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Läuterung ist auch ein bestimmender Faktor für die Qualität des Glases. Ist dieser Prozess abgeschlossen folgt die Formgebung. Diese ist nur bei niedrigeren Temperaturen möglich. Je nach Art der Herstellung bzw. Verwendung ist dieser Vorgang unterschiedlich.

Glas kann durch Düsen, Blasen, Spinnen, Walzen, Pressen oder Ziehen umgeformt werden (siehe auch Fertigungsverfahren):

  • Hohlglas wird in mehreren Verfahren durch Pressen, Blasen, Saugen und einer Kombinationen dieser Techniken hergestellt
  • Glasfasern werden unter anderem im sog. Düsenziehverfahren produziert
  • Flachglas wird im sog. Floatverfahren hergestellt, gezogen, gewalzt oder gegossen
  • Rohrglas wird im sog. Ziehverfahren hergestellt

Ist die Formgebung abgeschlossen muss das Glas noch entsprechend gekühlt werden. Dabei ist besonders zu beachten das sich während der Formgebung Spannungen im Glas aufbauen. Diese Spannungen entstehen aufgrund der Dehnungsunterschiede des Materials. Messbar sind diese Spannungen unter optischen Spannungsprüfern. Die Spannungsanfälligkeit ist dabei abhängig vom Ausdehnungskoeffizienten des jeweiligen Glases.

Durch langsames Abkühlen dem sogenannten Tempern werden die Spannungen im Glas stark verringert. Je nach Art und Dicke des Glases kann dieser Vorgang zeitlich sehr unterschiedlich sein und einige Stunden bis hin zu mehreren Tagen in Anspruch nehmen. Es gibt dafür spezielle Kühlöfen oder industrielle Kühlbahnen.

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Linsen aus Glas

Eine Linse ist ein optisch wirksames Element mit zwei lichtbrechenden Flächen. Davon ist eine Fläche in der Regel konkav oder konvex gewölbt. Die wichtigste Eigenschaft einer Linse oder auch eines sog. Linsensystems ist die optische Abbildung. Die wesentliche Größe einer Linse ist die Brennweite deren Einheit man je nach Verwendungszweck u.a. in Metern angibt. Dabei wird der Abstand von der Brennebene bzw. des Brennpunktes zur Linse definiert.

Die einfachsten Linsen sind an beiden optisch aktiven Flächen sphärisch (Oberflächenausschnitte einer Kugel).

Aus geschichtlicher Sicht wird vermutet das die ersten Glaslinsen im Bereich der Optik eingesetzt wurden. Sie dienten als Brillengläser zur Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit. Später wurden dann die ersten Ferngläser und auch Mikroskope entwickelt.

Materialien die sich für die Herstellung von Linsen eignen müssen aus transparenten Stoffen bestehen. Neben Glas eignen sich auch einige Kunstoffe wie z.B. Polycarbonat.

Die Bezeichnung der Linsen wird anhand der Krümmung ihrer Flächen definiert. Jede dieser Flächen kann Konkav, Konvex oder auch eben (plan) sein. Konvexe Linsen haben nach aussen gewölbte Flächen, konkave Linsen dagegen haben nach innen gewölbte Flächen. Bei Linsen mit einer Planfläche ist keinerlei Krümmung vorhanden. Eine sehr wichtige Eigenschaft einer Linse ist das Prinzip der Umkehrung des Lichtweges. Die Brennweite ist abhängig von den Krümmungsradien der beiden Linsenflächen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Linsen. Wir möchten an dieser Stelle nur einige aufzählen:

  • Fresnellinse (z.B. in Tageslichtprojektoren, Scheinwerfern, etc.)
  • Sammellinsen (zwei Konvexe oder je eine Konvexe/ebene Fläche)
  • Zerstreuungslinsen (zwei konkave oder je eine Konkave/ebene Fläche)
  • Meniskuslinsen (eine Konkave und eine Konvexe Fläche)
  • sphärische und asphärische Linsen
  • Zylinderlinsen (z.B. bei Brillengläsern, Breitwand-Kinoprojektoren)
  • elastische Linsen

Die Firma Schäfer Glas GmbH stellt Glaslinsen in unterschiedlichen Formen und für viele verschiedene Einsatzbereiche her. Dabei sind es in erster Linie die Anforderungen und Wünsche unserer Kunden die wir bis zum fertigen Produkt realisieren.

Am Anfang steht eine Idee. In der Regel liegt uns dann eine technische Zeichnung von unserem Kunden vor. Für die Herstellung einer Glaslinse im Blankpressverfahren muss ein entsprechendes Werkzeug angefertigt werden. Sobald das Werkzeug einsatzbereit ist, können wir die ersten Muster zur Prüfung und Kontrolle herstellen.

Es ist unser Anspruch das wir die Wünsche unserer Kunden zur vollsten Zufriedenheit realisieren. Durch unsere langjährige Erfahrung und ständige Weiterentwicklung sind wir in der Lage Glaslinsen mit hoher Präzision zu produzieren und dabei einen entsprechend hohen Qualitätsstandart zu erreichen. Ob Kleinserie oder auch größere Stückzahlen – unsere Flexibilität eröffnet Spielräume für die Wünsche unserer Kunden.

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Glaskugeln – in vielen Bereichen einsetzbar

Kugeln aus Glas spielen in unserem breitgefächerten Sortiment eine tragende Rolle. Allein die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind ein Indiz dafür das Glas in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens ist.

Wenn wir unser Sortiment betrachten übersieht man leicht die kleinsten Glaskugeln die unsere Produktionsstätte in alle Welt verlassen. Sie haben gerade einmal einen Durchmesser von 1 mm und werden nach einem traditionellen Verfahren von uns in Deutschland hergestellt. Die Größenskala dieser kleinen Borosilikatkugeln läßt sich natürlich weiter fortführen – 2 mm, 3 mm, 4 mm usw. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Kugeln sind sehr vielfälltig. Sie finden u.a. Verwendung in Kugellagern, als Mischkugeln für Insuline, Ventilkugeln in Dosierpumpen und Dispensern für die Lebensmittel und Kosmetikindustrie usw.. Unsere herausragende Qualität und Präzision wird weltweit geschätzt.

Aber nicht nur die kleinen Kugeln aus Borosilikatglas oder Kalknatronglas sind ein Bestandteil unseres Sortiments sondern auch größere Glaskugeln bis zu einem Durchmesser von 150 mm die wir in verschiedenen Farben und Ausführungen herstellen. Diese Kugeln sind ohne Loch, mit Sackloch oder auch mit Durchloch erhältlich. Dabei gehört zu unseren Stärken das wir auch individuelle Wünsche unserer Kunden erfüllen können. So spielt es auch keine Rolle welchen Lochdurchmesser oder welche Lochtiefe unsere Kunden wünschen. Diese Kugeln finden Verwendung in Treppengeländern, für Türgriffe, als Endstück einer Gardinenstange etc. und sind in vielen schönen Farbtönen erhältlich. Ob rot, grün, hellblau, dunkelblau, gelb, orange oder …. – unsere sehr gute Qualität macht jedes Objekt in dem unseren Glaskugeln verarbeitet werden zu einem besonderen Blickfang.

Unsere Glaskugeln sind auch in diversen Größen als Blasenkugeln erhältlich, d.h. dass das innere der Kugel viele größere und kleinere Luftblasen enthält. Diese Kugeln und alle anderen Glaskugeln können auch mit einer Standfläche versehen werden. So kann man die Kugel z.B. als Dekorationsobjekt oder Blickfang auf einem Geländer-Sockel verwenden.

Wir bieten mittlerweile auch Glas-Halbkugeln an die z.B. bei der Raumgestaltung eingesetzt werden. Diese Halbkugeln sind auch in vielen verschiedenen Größen und Farben verfügbar.

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Glas – ein aussergewöhnlicher Werkstoff

Glas ist ein Werkstoff mit einer langen Geschichte. Bereits ca. 5000 v. Chr wurde natürliches Glas sog. Obsidian als Werkstoff verwendet. Es wurden Klingen, Keile oder Schaber hergestellt die man zur Bearbeitung von Dingen des alltäglichen Lebens verwendete.

Glas wurde in Ägypten seit ca. 1450 v. Chr. zu Gefäßen verarbeitet. Die Ägypter waren es auch die die Herstellung von Glas erfanden. Von dieser Zeit an ging es steil aufwärts mit der Entwicklung der Glasherstellung. Im römischen Reich wurden Villen für die Oberschicht bereits mit Fensterverglasung ausgestattet. Möglich wurde dies durch die Erfindung der Glasmacherpfeife um ca. 200 v. Chr.

Es heißt das das erste Zentrum der Glasproduktion im 11. Jahrhundert in Venedig entstanden ist und seine Blütezeit zwischen dem 15 und 17 Jahrhundert erreichte. Die Glasmacher wurden seinerzeit auf der Insel Murano angesiedelt. Murano Glas ist auch heute noch ein Begriff für aussergewöhnliche Glaskunst. Und so hat sich die Glasproduktion über die Jahrhunderte bis heute stetig weiterentwickelt.

Die Firma Schäfer Glas GmbH stellt mittlerweile in dritter Generation verschiedene Produkte aus Glas her. Vorwiegend im Blankpressverfahren werden unsere Produkte mit großer Sorgfalt und nach alter Tradition hergestellt. Langjährige Erfahrung, Qualittätsbewußtsein und innovative Produkte sind Bausteine unseres Erfolgs. Wir entwickeln unsere Produktionsprozesse ständig weiter um unsere gute Position auf den Märkten stetig zu verbessern. Die Faszination die von diesem aussergewöhnlichen Werkstoff ausgeht ist der Motor für unser Unternehmen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Glas. Wir verwenden bei der Herstellung unserer Produkte vorwiegend Kalknatron-Glas (entspricht dem gewöhnlichen Gebrauchsglas) oder Borosilikat-Glas das durch seine chemische Resistenz und seine Hitzebeständigkeit zu den Gläsern gehört die vor allem in den Bereichen Medizin und Chemie eingesetzt werden. Unsere Borosilikatkugeln, welche wir ab der Größe von 1 mm selbst anfertigen, sind weltweit bekannt und bestechen durch herausragende Qualität.

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